Und Krieg ist nicht Frieden
 

Klassenspiel der 12. Klasse

Und Krieg ist nicht Frieden

Kann Theater die Welt verändern?

Dieser Schlüsselsatz in dem Theaterstück „Und Krieg ist nicht Frieden“ zeigt, warum Schüler die Herausforderung annehmen, sich vier Wochen intensiv mit dem Thema Krieg auseinanderzusetzen. Aus den beiden Stücken „Krieg“ von Rainald Götz und „Frieden“ von Aristophanes hatten die Schüler der 12. Klasse in Zusammenarbeit mit Marcus Lachmann eine Theatercollage erstellt, die den Zuschauer in eine Achterbahnfahrt aus heiteren und beklemmenden Momenten schickte.
 
Da war einerseits der optimistisch-naive Winzer Trygaios, der für den Frieden bis in den Himmel hinauf wollte und ihn dann in seinem eigenen Brunnen fand, anderseits die vom Krieg Gezeichneten, die von ihren Alpträumen und Erinnerungen immer wieder heimgesucht wurden.Alles das war bis auf das kleinste Detail hervorragend einstudiert und geprobt.
 
Viel Freude machten die so mühelos wirkenden Abläufe in den Massenszenen, in denen wilde Rempler so wunderbar absichtslos wirkten. Beeindruckend auch, in wie große emotionale Tiefen die Schüler hinein kamen und diese glaubwürdig darzustellen vermochten. Ein Höhepunkt waren die kraftvollen Sprechchöre, die das Leiden der Menschen in kriegerischen Zeiten dramatisch verdeutlichten. Das Ganze war grandios begleitet von eigens komponierter oder dafür umgeschriebener Musik.
 
Eine satte Gesamtleistung der Klasse. Und der Hinweis, dass wir in unserer Welt immer noch zu viel Krieg haben, ist sehr deutlich zu spüren gewesen.
 
Am Donnerstag, den 21.6.2018 um 19.00 Uhr führen die Schüler der 12. Klasse ihr Stück noch einmal im Rahmen der Jugendtheatertage in unserer Hasse-Aula auf. Die Jury des Wettbewerbs hat zugestimmt, zu uns in die RSS Bergedorf zu kommen. Wer das Stück bisher nicht gesehen hat, bekommt an diesem Abend die Gelegenheit dazu.
Heike Meißner